Epiphyseolysis capitis femoris (ECF)
Unter der sogenannten Epiphyseolysis capitis femoris (ECF) wird eine Lösung der Wachstumsfuge unterhalb des Oberschenkelkopfes verstanden.

Das pädiatrische Hüftzentrum bündelt die komplette Versorgung von der Säuglings‑ bis zur Jugendhüftdiagnostik. Von konservativen und minimalinvasiven Therapien bis hin zu komplexen Becken‑ und Hüftoperationen.
Unter der sogenannten Epiphyseolysis capitis femoris (ECF) wird eine Lösung der Wachstumsfuge unterhalb des Oberschenkelkopfes verstanden.
Die sogenannte kongenitale, also angeborene Hüftdysplasie stellt eine ungenügende Ausbildung des Hüftgelenkes dar mit in der Regel insuffizienter Verknöcherung des Pfannenerkers.
Der Morbus Perthes ist üblicherweise definiert als Durchblutungsstörung des Hüftkopfes im Kleinkindesalter zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr. Es werden sowohl genetische Faktoren als auch Skelettreifungsstörungen mit verzögertem Wachstum oder Gerinnungsstörungen für die Erkrankung verantwortlich gemacht.
Eine neurogene Hüftdezentrierung entwickelt sich häufig schleichend bei Kindern mit neurologischen Erkrankungen. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Behandlung helfen, Schmerzen, Fehlstellungen und eine Hüftluxation zu vermeiden.





Kinder mit Zerebralparese (ICP) oder einer angeborenen Hüftreifungsstörung (DDH) brauchen regelmäßige Hüftkontrollen, damit ein „Weglaufen“ des Hüftkopfs aus der Pfanne (Dezentrierung) früh erkannt und behandelt werden kann. Röntgen ist dafür üblich – bedeutet aber Strahlenbelastung. Die Studie prüft, ob Ultraschall (US) als strahlenfreie Alternative das Gleiche zuverlässig feststellen kann.

Coxitis fugax ist die häufigste Ursache für akute Hüftschmerzen bei Kindern. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie die Erkrankung sicher erkannt, behandelt und von schwerwiegenden Ursachen abgegrenzt werden kann.

Orthopäden, Traumatologen und Pädiater werden nicht selten mit dem Krankheitsbild der Epiphyseolysis capitis femoris konfrontiert. Häufig besteht bei den jungen Patienten akuter Handlungsbedarf. Umso wichtiger ist es daher, typische Symptome zu erkennen und über die aktuell empfohlene Bildgebung sowie die Therapie Bescheid zu wissen.

Die Beurteilung des Wachstumsstands bei Kindern und Jugendlichen ist entscheidend für viele orthopädische Behandlungen – zum Beispiel bei Skoliose oder Beinlängendifferenzen.
Bisher wird dafür oft das sogenannte Sanders Scoring System (SMS) verwendet, das auf Röntgenaufnahmen der Hand basiert. Doch gerade bei jungen Patient*innen sollte man den Einsatz von Röntgen aus Gründen des Strahlenschutzes möglichst vermeiden.

Wenn der Hüftkopf bei Morbus Perthes verformt ist und starke Beschwerden verursacht, kann eine spezielle Operation helfen: die valgische Umstellungsosteotomie.
Unsere Studie zeigt, wie diese Methode Kindern wieder mehr Bewegungsfreiheit, weniger Schmerzen und eine höhere Lebensqualität verschafft.

Gangstörungen bei Hüftproblemen im Kindesalter sind mehr als Stolpern:
Sie verraten, wie Hüfte und Muskeln arbeiten. Frühe Erkennung hilft, Schmerzen zu lindern und langfristige Gelenkschäden zu vermeiden.

Bei Kindern unter sechs Jahren heilt Morbus Perthes meist gut mit gezielter Bewegung und Physiotherapie.
Frühzeitige Erkennung schützt die Hüfte und bewahrt Mobilität – ein beruhigendes Signal für Eltern.
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